Ambulante Reha

Therapien

Das ambulante Therapieprogramm findet montags bis freitags zwischen 08:30 und 16:30 Uhr statt. Dabei entsprechen Ablauf und Umfang denen einer stationären Rehabilitation.

Die Patienten werden in Bezugsgruppen eingeteilt mit einer Gruppengröße von ca. 10 Teilnehmern. Es wird eine offene Gruppe gebildet. Das bedeutet, wöchentlich verlassen ca. 1-2 Patienten die Gruppe und 1-2 werden neu aufgenommen. Somit bleibt der Gruppenkern konstant und es wird eine Vertrauensbasis geschaffen, die all jene Therapien ermöglicht, in denen ein verbaler und inhaltlicher Austausch miteinander erfolgt und über persönliche Eindrücke und Erfahrungen berichtet wird.

Die Selbstbestimmung und Grenzen der Teilnehmer werden jederzeit respektiert, sodass eine Atmosphäre hochgradiger Wertschätzung und Akzeptanz gegeben ist und bewahrt bleibt.

Folgende Therapieelemente sind fester Bestandteil der psychosomatischen Rehabilitation:

  • Psychotherapie einzeln
  • Gesprächspsychotherapie in der Gruppe
  • Ergotherapie
  • Entspannungstherapie
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Ernährungsberatung
  • Psychoedukation

Indikationsbezogene Therapie mit individuellem Behandlungsansatz

Neben der Therapie in den Bezugsgruppen erfolgt ein Großteil der Therapie in Indikationsgruppen. Das ermöglicht eine Anpassung der Therapie an die individuellen Erfordernisse des einzelnen Rehabilitanden. Die psychosomatische Abteilung kann hierbei auf eine große Anzahl von Indikationsgruppen zurückgreifen, die auch von den Rehabilitanden der Orthopädie und Kardiologie genutzt werden.

Folgende Indikationsgruppen werden angeboten:

  • Chronische Schmerzen
  • Umgang mit Angst
  • Umgang mit Depression
  • Selbstfürsorge
  • Schlaftraining
  • Stressbewältigung
  • Training sozialer Kompetenz
  • Ernährungsberatung
  • Tabakentwöhnung
  • Physiotherapie und physikalische Therapie
  • Pilates
  • Seminar Burnout
  • Seminar Achtsamkeit

Weitere Indikationsgruppen bei spezifischen Erfordernissen.