Podologische Komplexbehandlung

Ablauf einer podologischen Behandlung

Eine podologische Behandlung beginnt bereits mit Eintritt des Patienten in den Behandlungsraum. Die Podologin schaut: Wie läuft der Patient? Humpelt er, sind seine Absätze abgelaufen oder knicken seine Knöchel nach innen ein? Hat er X- oder O-Beine? Daraufhin folgt die Anamnese. Welche Erkrankungen bzw. Vorerkrankungen hat der Patient, wurden Operationen durchgeführt (z.B. Hüft- oder Knie-OPs)? Gibt es Allergien, nimmt der Patient blutverdünnende Mittel, trägt der Patient orthopädische Schuhe oder Einlagen? Wenn ja, sind diese bei jeder Behandlung zu überprüfen.

Anschließend macht sich unsere Podologin ein Bild über den Gesamtzustand der Füße. Sie sucht gezielt nach Entzündungen, Geschwüren, offenen Wunden, Druckstellen, Blasen, Warzen, Hornhaut, Hühneraugen, Nagel- oder Hautpilz oder eingewachsenen Fußnägeln, die sie mit speziellen Arbeitsgeräten behandelt (z.B. mit Nagelspangen/Orthonyxiespangen). Zusätzlich gibt sie nützliche Tipps für die tägliche Fußpflege zu Hause.
Eine podologische Komplexbehandlung, die meist bei Diabetikern notwendig ist, sollte - in Absprache mit dem behandelnden Arzt - in regelmäßigem Abständen (ca. alle vier bis sechs Wochen) erfolgen.

Auch Menschen, die ihren Füßen einfach etwas Gutes tun wollen, empfehlen wir eine regelmäßige Behandlung.