Partner und Kooperationen

Aktuelles aus dem Fachbereich Psychologie von medicos.AufSchalke

Klinische Prüfungen mit Myotel

Unter der Leitung der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Ruhr Universität Bochum (Prof. Dr. Monika Hasenbring) schließt sich medicos.AufSchalke einer derzeit durchgeführten klinischen Prüfung an, um neue medizinische Forschungsergebnisse im Bereich der Schmerztherapie zu gewinnen.

Es wird hierbei gezielt die Durchführbarkeit einer telemedizinischen Behandlung des chronischen Schleudertraumas untersucht. Die zu betrachtenden Kriterien sind:

  • Benutzerfreundlichkeit
  • Klinische Effektivität im Sinne von langfristiger Schmerzreduktion im Vergleich zur üblichen Behandlung
  • Ökonomischen Aspekte, sowohl für den Patienten als auch für den Therapeuten
  • Psychologische/soziodemographische Faktoren, die den Krankheitsverlauf beeinflussen (wie beispielsweise die Stimmung)

Myotel, bestehend aus Elemente des Myofeedbacks und der telemedizinischen Auswertung und Behandlung, wird mit den laufenden, herkömmlichen Behandlungen der Teilnehmer verglichen.
Das Myofeedback ist ein Verfahren, das dem Benutzer Rückmeldungen über psychologische Prozesse gibt. Im konkreten Fall über ein Missverhältnis von Anspannung und Entspannung im oberen Rückenbereich (Trapezmuskel). Dieses Feedback wird dazu genutzt, bewusst eine Entspannung herbeizuführen und darüber hinaus die Schmerzen zu reduzieren.
Telemedizinisch bedeutet, dass die Daten gesammelt und über eine sichere Verbindung zum Therapeuten zur Auswertung und Optimierung der Behandlung geschickt werden.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Risiken, Beschwerden oder sonstige Begleiterscheinungen bekannt.
Die klinische Prüfung wird an mehreren Orten in verschieden Ländern durchgeführt: Schweden, Niederlande, Belgien und Deutschland.

Ansprechpartner

Für Fragen zur Studie steht Ihnen im medicos.AufSchalke Frau Aneta Szpigiel, Leiterin Psychologie, als Ansprechpartnerin zur Verfügung:

Telefon: 0209 380 33 0
E-Mail: Frau Aneta Szpigiel